Josefine lässt grüssen!

Mutzenbacher lässt grüßenEin Erlebnisbericht von und mit Lady Sabine

Wer Wiener Geschichten kennt, kennt die Geschichte der J. Mutzenbacher – ein echtes Wiener Original oder nur Erfindung? Wer weiss, jedenfalls fand ich die Geschichten immer sehr anregend.

Da hat nun unser Lieblingsoutfitgeschäft wieder mal zu einer Party geladen – und natürlich muss ich hin. Obwohl mir mein verletztes Bein noch reichlich schmerzt in Heels. Trotzdem, rein in die Heels, dazu unschuldige Locken und natürliches Make up, und ein Alptraum von einem grünen Latex Rüschenkleid. Wenn ma schon so ein Teil hat, kann ma es auch anziehen. Ich habe nie behauptet es wär schön, aber auffallen tut’s auf jeden Fall *grinst*. Die Lokation ist sehr passend zum Thema – die Dream-Bar – ein langgedientes Amüsierlokal.

Beim Reinkommen erst mal der obligatorische Stau, bei näherem Hinsehen ist dieser vor allem von der etwas beengten Barzeile verursacht, und dann rein ins Getümmel. Sehr voll, sehr viel nette Outfits, die Hosts sehr freundlich und bemüht, wirklich alle selbst willkommen zu heißen. Also quetsche ich mich mit meiner Begleitung durch, suche mir ein Eckchen zum Umkleiden. Hurrah, im unteren Bereich eines der schnuckeligen Zimmer – und auch noch frei – also erst mal umziehen, dann ein Drink und los geht die Party.

Mein erster Weg – wie kann es auch anders sein – führt mich natürlich in das strenge Zimmer. Wir haben gleich einmal die kleine aber feine Kammer getestet, der Käfig hätte allerdings eine Spur stabiler sein können für meinen Anhang. Er ist ein bisschen breiter gebaut und kommt nur mühsam in die runde Zelle. So am Anfang des Abends ist jedoch für mehr spielen eigentlich kein Platz, also binde ich meinen Anhang auf ein Bett und geniesse einen kleinen Plausch mit Gleichgesinnten.

Im Laufe des Abends unterhält man sich mit etlichen anderen netten Partygästen, kommt in den Genuss hier und da ein bisschen zu spannen und findet ab und an auch mal eine Gelegenheit, sich zu setzen.

Um Mitternacht gabs eine kleine Showeinlage, bei wir leider unser Plätze schlecht gewählt hatten und deshalb nicht viel davon mitbekommen haben, aber wenn ich davon ausgehe, wie gebannt die Leute rundherum auf die Bühne geschaut haben, muss die wohl gut gewesen sein. Danach etwas früher als geplant, verlegen einige der Besucher die Party in die Afterhour Location: Element6 in der Secession. Angeblich kam es durch die etwas vorverlegte Afterhour kurzfristig zu einem Stau vor der Secession, die Armen mussten frieren! Allerdings verschafft das den in der Bar verbleibenden etwas mehr Raum. Ich komm endlich dazu, mich wirklich bequem hinzusetzen und einige nette Plaudereien zu führen.

So gegen 2.30 Uhr zieht es mich und einige Bekannte dann doch in die Secession. Wir haben was von Frühstück gehört und finden, es ist Zeit, dieses auch zu genießen. Also rüber in die andere Location, der Shuttleservice funktioniert einwandfrei, und nach und nach sind alle am Getreidemarkt angekommen. Ein nettes Buffet lädt ein, sich ein wenig zu entspannen und der Abend klingt sehr fein und gemütlich im Kaminzimmer aus. Allerdings komm ich schon wieder einmal nicht vor Sonnenaufgang ins Bett – und das in meinem Alter.

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