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Kult um die Gruppe?

Gedanken zur Akzeptanz innerhalb einer Community

Dieser Artikel bezieht sich wohl mehr auf Leute, die den Step ins Reale Leben schon vollzogen haben, Tendenzen dazu finden sich aber auch in den Weiten des Internets.

Jeder, der schon mal im Internet recherchiert hat, was denn so BDSM-mässig in der Umgebung angeboten wird, wird herausgefunden haben, dass es mehr als eine Gruppe, mehr als einen Stammtisch und mehr als einen Partyveranstalter gibt. Das wär ja an und für sich super – man(n) und frau hat eine Wahl. Wo geht man denn nun hin? Und was erwartet einen denn dann? Sind die Leute nett? Die Gruppe gut?

Pauschal gesagt, jede Veranstaltung und jeder Termin ist gut. Aber nur so gut, wie die Leute, die hingehen. Was das heisst? Naja, wenn ich mir zu viel erwarte oder die falsche Erwartungshaltung habe, kann der Event noch so gut sein, er wird mir nicht gefallen. Oder wenn ich auf ein Treffen gehe und die Leute dort haben mit mir so gar nichts gemeinsam, dann werde ich mich nicht wohlfühlen. Was kann man aus diesen Statements ableiten? Es kommt hauptsächlich auf jeden einzelnen an, ob ein Event oder ein Treffen als *gut* empfunden wird. Das gleiche gilt für Online-Foren, Chatrooms und BDSM-Plattformen. Jede ist gut, bietet ein Service an und kann von “allen” genutz werden. Wofür und in welchem Ausmaß, das liegt am Einzelnen – und ja, es wird immer jemanden geben, der ein Service (vor allem ein Gratisangebot) ausnutzen wird. Da ist jeder Einzelne gefragt, sich am Angebot zu informieren.
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