„Selbst die besten Utensilien und die luxuriösesten Möbel helfen dir nicht,
wenn du keine Phantasie hast“

Lady Xenia aus Wien geht voll in ihrem Beruf auf. Sie kann sich vorstellen, auch in 30 Jahren noch die Peitsche zu schwingen.
„Für mich gibt es eigentlich nur wenige Schattenseiten“, sagt sie, wenn man sie auf negative Dinge im Berufsbild der Domina anspricht.


Du bist nicht nur in Wien tätig, sondern auch in München anzutreffen. Wie kommt das?

Ich wollte mich beruflich verändern. Ich bin jedes Monat immer für 2 Tage in München im Studio von Lady Angelina.

Zu München hab ich ja ein ganz besonderes Verhältnis. Ich habe dort einige Kolleginnen, die ich mittlerweile als echte Freundinnen bezeichnen darf. Ich finde, es herrscht in München eine lockere Stimmung, in der es sich entspannt, abwechslungsreich und immer wieder lustig zusammenarbeiten lässt.

Welche sind in der Session Deine absoluten Lieblingsaktivitäten?

Puuuh, diese Frage ist schwierig zu beantworten, ich finde viele Varianten, einen Gast zu behandeln, sehr spannend. Und vorallem, ich lerne immer wieder dazu und finde neue Möglichkeiten, eine Session aufregend zu gestalten.

Als meine absolute „Nummer Eins“ würde ich Analspiele bezeichnen! Das direkte Eindringen in den Körper gibt mir eine sehr intensive Möglichkeit, das Subjekt zu dominieren, zu kontrollieren und unmittelbar seine Reaktionen zu spüren …

Aber diese Analfreuden sind dicht gefolgt von den unzähligen Möglichkeiten von Rollenspielen. Dabei liebe ich es, in einen anderen Charakter zu schlüpfen, eventuell noch eine zweite Dame ins Spiel mit einzubauen und dann in eine ganz bestimmte Rolle, quasi eine andere Realität einzutauchen …

Ansonsten bevorzuge ich Brustwarzenbehandlungen, CBT (Cock-Ball-Torture), Fußerotik, Atemreduktion mit (Gas-)Masken, ausgefallene Natursekt (NS) Verabreichung, wobei ich den Sklaven direkt von der Quelle trinken lasse, er mir den Natursekt von den Füßen lecken muss, oder ich zwinge ihn, mit Strohhalm oder durch einen Trichter zu trinken, bis hin zu NS-Knebel oder „NS Water-Boarding“.

Im Sommer liebe ich Waldspaziergänge – ich natürlich am liebsten mit flachen Schuhen :-) In der freien Wildbahn kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen, die Natur bietet so viele Möglichkeiten, das Sklavendasein schwierig zu gestalten. Ich denke da z.B. an Schotterstraßen, die für ihn in High Heels wirklich eine Herausforderung darstellen, an das nackte Durchqueren von Brennesselstauden, wobei ich diese auch gerne zum Peitschen verwende, genauso wie frisch abgeschnittene Zweige – es müssen ja nicht unbedingt Weidenruten sein …

Klinikspiele gehören ebenfalls zu meinen Vorlieben. Gerne auch für Anfänger, in anspruchsvoller Form jedoch auch für den erfahrenen Patienten: Katheterisierung, gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen für TV-Huren, Intimrasuren, Harnröhrendehnung, Nadelungen, Brust-/Hodensackvergrößerungen/Unterspritzungen, Blasenspülung, usw. 

Welche Art von Gästen bevorzugst du?

Anfänger, Liebhaber der Bizarrerotik, SM-Kenner, Latex-Fetischisten, devote Diener sowie Masochisten sind mir gleichermaßen willkommen!

Gab es schon Gäste, die Du ablehnen musstest? Und wenn ja – aus welchen Gründen?

Es kommt immer wieder mal vor, dass ich Gäste ablehne. Ich mag es gar nicht, wenn ich Texte oder ein Drehbuch vorgegeben bekomme, mit Anweisungen, was genau ich zu tun oder zu sagen hätte. Innerhalb der abgesteckten Grenzen, die ich mit meinem Gast in einem ausgiebigen Vorgespräch abkläre, beanspruche ich absolute Autonomie! Das, was manche oft vergessen, ist, dass auch die dominante Person ihre Vorlieben und natürlich auch ihre Grenzen hat und dass eine BDSM-Session eben allen Beteiligten Spaß machen sollte! Drehbücher gehören für mich definitiv nicht dazu …

Es ist zwar bis jetzt nur zweimal vorgekommen, dass Gäste angetrunken das Studio betreten haben, aber die fliegen bei mir hochkant hinaus. Jeder muss Herr seiner Sinne sein. Alkohol und Drogen sind bei mir ein absolutes Tabu. So wie alle Praktiken mit Tieren für mich ein absolutes NoGo darstellen!

Was bedeutet Dominanz für Dich?

Dominanz ist für mich das gekonnte Spiel mit Kontrolle und Unterwerfung.
Dominanz als Haltung kannst du nicht wirklich lernen. Lernen kann ich das „Handwerk“, das heißt gewisse Techniken und Fertigkeiten, die notwendig sind, um BDSM gefahrlos erleben zu können.
Aber Dominanz als Ausstrahlung – die hast du, oder die hast du nicht.

Was jetzt aber nicht heißt, dass eine gute Domina in einer Session die ganze Zeit böse schauen muss. Ich liebe es zu Lachen!
Ich hab ja auch Freude am Spiel und es kann schon sehr einschüchternd wirken, wenn ich zu lächeln beginne … Ich lebe meine Leidenschaft!

Gewähre uns einen Einblick in Dein Privatleben. Was machst Du in Deiner Freizeit?

Freizeit ist mir sehr wichtig. Ich muss vom Domina-Sein auch abschalten können. Wenn ich nicht gerade dabei bin, mir Utensilien zu kaufen, fahre ich leidenschaftlich gerne Motorrad. In dieser Zeit kann ich wirklich relaxen. Ich gehe auch sehr gerne gut und ausgiebig essen, bin eine leidenschaftliche Steak-Esserin und Süßigkeiten bin ich genauso nicht abgeneigt. Sport ist Mord. Ich hab Gott sei Dank gute Gene – da kann ich essen was ich will.

Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Ich möchte noch die nächsten 30 Jahre der Branche treu bleiben.
Eine Domina im Rollstuhl? Das gabs bis jetzt noch nie… Vielleicht bin ich ja die Erste? :-)

Ich würde mich freuen, den einen oder anderen bald bei mir begrüßen zu dürfen.
Ich bin täglich von 10–22 Uhr telefonisch erreichbar.
0664-5934820

www.LadyXenia.at

 

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